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    Software-Programmierung offenbar Ursache für tödlichen Uber-Unfall

    08/05/2018

08/05/2018

Software-Programmierung offenbar Ursache für tödlichen Uber-Unfall

Software-Programmierung offenbar Ursache für tödlichen Uber-Unfall

Wie The Information unter Berufung auf zwei interne Quellen berichtet, soll Uber herausgefunden haben, dass der tödliche Unfall eines autonom fahrenden Autos mit einer Fußgängerin im März in Texas sehr wahrscheinlich auf einem Fehler der Software basiert, die darüber entscheidet, wie das Fahrzeug Objekte wahrnimmt und auf sie reagiert. Demnach haben die Sensoren die mit einem Fahrrad quer über die Straße schiebende Frau zwar erkannt, die Software habe jedoch entschieden, nicht unverzüglich reagieren zu müssen. Die Frau wurde demnach als „False Positive” eingeschätzt und ignoriert. In diese Kategorie sollen eigentlich nur Objekte fallen, die kein Hindernis für das Fahrzeug darstellen, etwa eine über die Straße wehende Einkaufstüte. theinformation.comtechcrunch.com und handelsblatt.com

#NEWS

Solarisbank kooperiert mit türkischer Albaraka-Bank
Die Berliner Solarisbank setzt zum Juni erstmals eine Kooperation mit einer ausländischen Bank um: Die türkische Albaraka-Bank wird auf Basis der Plattform des Fintechs Diensleistungen für Privatkunden in Deutschland anbieten. Das Angebot orientiert sich am Wertekanon des Islam und richtet sich an deutschstämmige Türken und Türken in Deutschland. Laut Solarisbank sind weitere Kooperationen in Planung. handelsblatt.com

Rocket Internet schließt Aktienrückkaufprogramm
Mitte April hatte Rocket Internet angekündigt, bis zu 15,47 Millionen Aktien zurückkaufen zu wollen. Nun wurde das Programm abgeschlossen und blieb mit 9,725 Millionen angedienten Aktien bis Ablauf der Frist etwas unter den Erwartungen. PLDT Online Investments, ein philippinischer Telekomkonzern, nahm das Angebot für mindestens 6,8 Millionen Aktien an. Global Founders Capital, Rockets größter Aktionär, hatte bereits im April angekündigt, das Angebot nicht annehmen zu wollen. manager-magazin.de

Fintechs nehmen deutsche Banken 1,5 Milliarden Euro Gewinn
Wie Finanz-Szene exklusiv berichtet, verlieren deutsche Banken im Privatkundengeschäft bereits jetzt rund 1,5 Milliarden Euro an ihre Fintech-Konkurrenten. 900 Millionen Euro wechseln dabei die Seite und landen bei den Fintechs anstelle der traditionellen Banken, 600 Millionen kommen durch indirekte Effekte zustande – von sinkenden Margen durch erhöhte Transparenz und mehr Konkurrenz profitieren vor allem die Kunden und nicht direkt die Fintechs. Die Zahlen stammen aus einem Whitepaper der Consulting-Firma Oliver Wyman. finanz-szene.de

Ratepay macht Gewinn
Das 2009 gegründet Fintech Ratepay konnte zum zweiten Mal in Folge einen Gewinn einfahren. Nachdem 2016 bereits ein leichter Überschuss von 80.000 Euro erwirtschaftet werden konnte, lag der Gewinn 2017 nach Steuern und allen anderen Abzügen bei 2,4 Millionen Euro. handelsblatt.com (paid) und gruenderszene.de

Vorläufige Insolvenz bei FragRobin
Wie Gründerszene berichtet, hat das Legaltech FragRobin im März einen Antrag auf Eröffnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens gestellt. Der Hauptgesellschafter, die Springer Capital Beteiligungs GmbH, habe eine mündliche Finanzierungszusage nicht gehalten, wodurch das Startup in Zahlungsschwierigkeiten geraten sei. Zurzeit würden Gespräche mit potenziellen Investoren geführt. Gründer Florian Werner hofft, mit einem starken Partner oder einer neuen Gesellschafterstruktur einen Neustart machen zu können. gruenderszene.de

#INVESTMENTS & EXITS

Mesophere sammelt 125 Millionen Dollar ein
Das im Silicon Valley ansässige Startup Mesosphere der beiden deutschen Gründer Florian Leibert und Tobias Knaup hat in einer Series-D-Finanzierungsrunde 125 Millionen Dollar erhalten. Mesophere hilft Firmen dabei, digitale Datenmengen effektiver zu verwalten und zählt bereits große Namen wie die Deutsche Telekom, Hewlett Packard und Microsoft zu seinen Kunden. Die beiden Letztgenannten finanzierten bereits das letzte große Funding in Höhe von 73,5 Millionen Dollar im März 2016. Das Geld der aktuellen Runde kommt von alteingesessenen Geldgebern wie der US-Investmentfirma T. Rowe Price Associates, dem amerikanischen Mischkonzern Koch Disruptive Technologies (KDT) und der Qatar Investment Authority (QIA). Pressemeldung und handelsblatt.com (Paid)

Nokia akquiriert IoT-Startup
Der finnische Mobilfunk-Konzern übernimmt SpaceTime Insight, ein kalifornisches Startup, das sich auf Predictive Analytics basierend auf Machine-Learning-Algorithmen fokussiert hat. Der bisherige CEO von SpaceTime Insight, Rob Schilling, wird Leiter von Nokias IoT-Abteilung. Das IoT-Startup bringt dem Mobilfunk-Unternehmen nicht nur Expertise im Bereich AI, sondern auch einen etablierten Kundenstamm. techcrunch.com

Anwalt.de übernimmt Jurato
Fünf Jahre nach der Gründung legt das Berliner Legaltech-Startup Jurato einen Exit hin. Die Anwalt.de Services AG aus Nürnberg übernimmt das Unternehmen zu 100 Prozent. Der Gründer und bisherige CEO von Philipp von Bülow wird künftig den Bereich New Business aufbauen und leiten – und Geschäftsführer der Jurato Digital GmbH bleiben. gruenderszene.de

Comast will Disney bei Angebot für 21st Century übertrumpfen
Das Telekommunikationsunternehmen Comcast plant offenbar, ein 60 Milliarden Dollar schweres Angebot zu machen, um die Mehrheit der Anteile an 21st Century zu übernehmen, sofern die US-Regierung die Übernahme von Time Warner durch AT&T genehmigt. Disney hatte zuletzt 52 Milliarden Dollar geboten. cnbc.com

#INTERNATIONAL

Mehrheit würde nicht für Facebook zahlen
Eine Befragung des Marktforschungsinstituts Alpha unter 1.163 Fabebook-Nutzern hat ergeben, dass 79 Prozent nicht bereit wären, für eine werbefreie Facebook-Version einen Dollar im Monat zu zahlen. Auf die Frage, wie besorgt sie um ihre Privatsphäre in sozialen Medien seien, gaben 26 Prozent eine 5, was für „extremely concerned” steht, weitere 28 Prozent gaben ihren Besorgnisgrad mit 4 an, 31 Prozent vergaben eine 3er-Bewertung. axios.com

US-Analysten: Chinesische Staatssicherheit steckt hinter vielen Hacker-Angriffen
Analysten der US-Sicherheitsfirma ProtectWise machen den chinesischen Geheimdienst für eine Reihe von Hackerangriffen in den vergangenen neun Jahren verantwortlich. Die Geheimdienst-Einheit soll auch hinter dem Cyber-Angriff im März auf Office 365 und Gmail-Firmenkonten stecken. arstechnica.com via turi2.de

Investoren verklagen Ripple
Ripple Labs, die Tochterfirma XRP II und CEO Brad Garlinghouse stehen derzeit einer massiven Sammelklage gegenüber: Zahlreiche Investoren haben Klage wegen Bestechung und Täuschung eingereicht. Der Vorwurf: Im Rahmen eines ICOs sollen die Ripple-Gründer einen Teil der eigenen Kryptowährung zunächst einbehalten und später heimlich verkauft haben, um den Anschein einer hohen Nachfrage vorzutäuschen. Zudem sollen Bestechungsgelder geflossen sein, um XRP an Kryptobörsen zu platzieren. wired.de

Cambridge Analytica speicherte Daten viel länger als bekannt
Wie der Guardian berichtet, hat die britische Analyse-Firma Cambridge Analytica (CA) die Daten von Facebook-Nutzern weit über die Phase des US-Wahlkampfs hinaus auf ihren Servern gespeichert. CA soll die Daten noch Anfang 2017 besessen haben, obwohl das Unternehmen seit 2015 wiederholt von Facebook aufgefordert worden sei, sie zu löschen. Facebook hat seine Nutzer darüber in Unkenntnis gelassen. theguardian.com,  handelsblatt.com und meedia.de

Snapchat will EU-Empfehlungen gegen Hasskommentare folgen
Nach Twitter, Facebook und vier weiteren großen Tech-Unternehmen will auch die Foto-App Snapchat die EU-Empfehlungen gegen die illegale Verbreitung von Hasskommentaren und Terrorpropaganda umsetzen. 2016 hatten sich sechs große Online-Plattformen freiwillig dazu verpflichtet, stärker gegen Hasskriminalität vorzugehen. Laut EU wurden demnach in mehr als 80 Prozent der Fälle die gemeldeten Beiträge innerhalb von 24 Stunden gelöscht. handelsblatt.com via turi2.de

Firefox baut Werbung ein
Wenngleich Mozilla dem Motto folgt „Internet for the people, not for profit”, sieht sich das Unternehmen gezwungen, den gestiegenen Kosten durch die Integration von Werbung in den Firefox-Browser zu begegnen. Künftig sollen Nutzer in den USA in den Pocket-Empfehlungen Sponsored Content zu sehen bekommen. Es soll sich ausschließlich um für den Nutzer lesenswerte Inhalte handeln. Datenschutz und Privatsphäre sollen unangetastet bleiben. theverge.com via t3n.de

#PEOPLE

Elon Musk droht Vertragsmitarbeitern mit Kündigung
Tesla-Chef Elon Musk sprach bereits in der Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen des Unternehmens darüber, dass die Zahl der Zulieferer, die für den Autobauer arbeiten, außer Kontrolle geraten sei. Nun drohte er in einer geleakten Email allen Vertragsbediensteten mit Kündigung. Jeder Mitarbeiter eines Kontraktors müsse einen Tesla-Mitarbeiter als Fürsprecher finden, sonst werde ihm der Zugang zu den Tesla-Produktionsstätten verweigert. futurezone.at und electrek.co

CFO verlässt Snap
Der Chief Financial Officer Drew Vollero verlässt den Snapchat-Mutterkonzern. Auch wenn Snap in der vergangenen Woche schlechte Quartalszahlen vorlegte, kommt der Weggang überraschend. Das Unternehmen verliert mit ihm einen seiner profiliertesten Führungskräfte. Vollero wird von Tim Stone ersetzt, der zuvor bei Amazon tätig war, unter anderem als CFO für Amazon Web Services. theinformation.com

Judith Williams erhält DDW-Ehrenpreis
Für ihre „beeindruckende und vorbildhafte Erfolgsgeschichte als Unternehmerin, sowie für ihren Beitrag zur Förderung von Gründermut und Unternehmergeist in ihrer Funktion als Investor in der TV-Startup-Show ‘Höhle der Löwen'” erhält die Unternehmerin Judith Williams den Ehrenpreis von Die Deutsche Wirtschaft (DDW). Laut DDW gilt Williams als eins der bekanntesten Gesichter des europäischen Teleshoppings. Pressemeldung

Genossenschaft will das Internet revolutionieren
Die Autoren Sybille Berg, Juli Zeh und Marc-Uwe Kling haben gemeinsam mit weiteren Akteuren eine Genossenschaft gegründet, die Tools zur Verschlüsselung des Internets entwickeln soll. Unter dem Namen Pep Coop will die Gruppe Anwendungen auf Basis der Open-Source-Verschlüsselungslösung Pretty Easy Privacy (PEP) entwickeln, um künftig persönliche Daten besser vor dem Zugriff von Unternehmen und stattlichen Akteuren zu schützen. t3n.de

#POLITIK & WIRTSCHAFT

Microsoft will moralischer Anführer der Tech-Branche werden

Deutschland fehlen Millionen Fachkräfte

Oracle will noch in diesem Monat Blockchain-Software vorstellen

Nachfrage aus dem Ausland nach deutschen Industriegütern sinkt

Wie der stationäre Handel die Digitalisierung überleben kann

#GOOD READS

„Why Silicon Valley can’t fix it itself”

„Zehn Dinge, die du nur kennst, wenn du Entwickler bist”

„Warum die vier großen Tech-Konzerne zerschlagen werden müssen”

Während CL-Finale 2017: Gesichtserkennung markiert Tausende versehentlich als Kriminelle

„Was von der Entwicklerkonferenz I/O 2018 zu erwarten ist”

N26 im Test: „Allein die Kontoeröffnung dauerte 33 Stunden”
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#BEST OF SOCIAL MEDIA
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#National

1. „Jurato geht an Online-Netzwerk Anwalt.de”
2. „Erste Umsatzzahlen: Wie schlägt sich das gehypte Insurtech WeFox?”
3. „Marketing der Zukunft: Menschen kaufen Erlebnisse, nicht Produkte”

#International

1. „Adele celebrated her 30th birthday with a Titanic theme”
2. „Tesla will lock out contractors on Monday unless employees vouch for them”
3. „Fitbit adds menstrual cycle tracking to its smartwatch app”