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    Jobspotting aus Berlin

Jobspotting aus Berlin

Das Unternehmen Jobspotting, ebenfalls aus der Berliner Gründerszene, will die Jobsuche revolutionieren. Jobspotting will weg vom Prinzip der bisherigen Jobbörsen, bei denen die Nutzer mühsam eine Vielzahl von Stellenanzeigen durchforsten müssen, von denen viele für sie irrelevant sind. Im Gegensatz dazu setzt Jobspotting auf eine stärkere Personalisierung und ein persönliches Profil, das sich jeder Nutzer anlegt. So werden ihm nur die wirklich passenden Jobs angezeigt, die seinen Vorlieben und seinem Erfahrungslevel entsprechen. Vergleichbar ist das Prinzip mit Online-Diensten wie Netflix oder Pandora, bei denen den Nutzern Vorschläge angezeigt werden, die ihren Geschmack treffen und mit dem bisherigen Nutzungsprofil übereinstimmen.

Wie das Spotify der Jobsuchenden

Die große Datenbank des Portals sorgt dafür, dass jeder User den passenden Job findet. Denn der Anbieter greift auf unzählige Jobangebote aus über 20 Jobportalen zu. Das 2013 gegründete Unternehmen hat seit seiner Gründung Investments unter anderem von Axel und Springer erhalten. Anfang des Jahres 2017 wurde Jobspotting dann von SmartRecruiters übernommen, einem großen US-amerikanischen Unternehmen, das im selben Segment tätig ist. Das Büro in Berlin mit sämtlichen Mitarbeiter bleibt aber erhalten, auch die Marke Jobspotting bleibt bestehen, kann aber zusätzlich auf die Technologien und Daten von SmartRecruiters zugreifen. Es bleibt also spannend. Wer sich für das Unternehmen interessiert, findet regelmäßige Updates auf Venture Daily oder auf Gründerszene.

Das Jobspotting-Manifest

Auf seiner Webseite liefert das Startup ein klares Statement über sein Selbstverständnis.

Das Leben ist zu kurz für einen linearen Karriereweg.

Die Jobsuche sollte ein aufregendes Abenteuer sein.

Du hast außergewöhnliches Talent und unrealisierte Potenziale.

Du brauchst einen Job, der dich fordert und inspiriert.

Glückliche Mitarbeiter sind auch gut für den Arbeitgeber.

Karrierepfade sind zu verschlungen und vielseitig, um sie in ein paar Schlüsselworte zu packen.

Der Stellenmarkt ist global und bindet dich nicht an deinen Standort.

Transparente Daten über den Jobmarkt helfen bei der Entscheidungsfindung.

Arbeit ist nicht das Gegenteil von Spiel. Das Gegenteil von Spiel ist Langeweile.

Die Jobsuche der Zukunft

Mit Jobspotting kommt frischer Wind in die Gründerszene. Nicht nur für Arbeitssuchende, sondern auch für Unternehmer ist das Jobportal interessant. Jobspotting funktioniert auf Basis einer Software, die mit Hilfe von Textanalyse und einem Skills-Graph, den Bewerber kennenlernt. Auf der Website muss der Jobsuchende ein Profil anlegen. Hierbei werden seine Interessen, seine berufliche Laufbahn sowie der Erfahrungslevel miteinbezogen. Jobspotting durchforstet alle großen Jobportale nach geeigneten Stellen, nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland. Anhand des Feedbacks des Bewerbers orientiert sich die Software für neue Stellenvorschläge. Fast so wie eine Datingapp bekommen dann Jobinteressierte Stellenangebote, die zu ihren Interessen und ihrem Suchmuster passen. So haben auch Unternehmer, die Mitarbeiter suchen, den Vorteil Bewerber zu finden, die wirklich Interesse an der Ausschreibung haben. Durch den internationalen Suchradius ist es Jobspotting möglich die unterschiedlichsten Menschen mit den unterschiedlichsten Jobs, zu verbinden. Gegründet wurde Jobspotting in Berlin von Hessam Lavi, Jahn Backes, Manuel Holtz und Robin Haak. Die Grundidee zur Firma hatte Hessam Lavi, der mit seinem Umzug von Dublin nach Berlin selbst auf Jobsuche war.